Eine Idee, die Schule gemacht hat

- Im Verein ist Sport einfach am schönsten, darum sollte jedes Kind die Möglichkeit dazu haben wie diese kleinen Balletteusen beim ETV
Einige Städte, wie zum Beispiel Bremen, haben es inzwischen nachgemacht. Doch die Hansestadt Hamburg ist die erste gewesen, in der jedes Kind, ob arm oder reich, Sport im Verein treiben konnte. Mitte 2004 starteten die Hamburger Sportjugend (HSJ) und der Verein "Menschen helfen Menschen" des Hamburger Abendblattes unterstützt von der Stadt Hamburg unter dem Motto"...und los!" die Aktion, die dann unter dem Namen "Kids in die Clubs" bundesweit Schule machte. Drei Mini-Kicker vom FC Hellbrook und zwei kleine Ringer vom SC Roland waren die ersten fünf Kinder, die von der Aktion profitierten. Ihre Eltern konnten sich den Vereinsbeitrag nicht leisten, also schlossen ihre Vereine eine Vereinbarung mit der HSJ und beantragten die Übernahme der Mitgliedsbeiträge für die Kinder. Und so geht's: Wer nicht genug verdient, um seinem Kind die Mitgliedschaft in einem Hamburger Sportverein möglich zu machen, kann bei der HSJ einen Antrag auf Übernahme der Kosten stellen (Download des Antragsformulars und der Vereinbarung mit dem HSJ unten auf der Seite), das regelt im Allgemeinen der Sportverein des Kindes.
Allein im vergangenen Jahr wurde auf diese Weise 2097 Hamburger Kindern Sport im Verein ermöglicht - dank der finanziellen Unterstützung auch einzelner Spender, wie z.B. des Hamburger Unternehmers Alexander Otto, der im Januar dieses Jahres mit 50 000 Euro die Aktion "Kids in die Clubs" großzügig sponsorte. Mehr Informationen über die Aktion gibt es in den Sportbüros beziehungsweise Geschäftsstellen der Hamburger Vereine oder bei der Hamburger Sportjugend (Tel:040 / 419 08 123 oder www.hamburger-sportjugend.de).
|
Antrag auf Übernahme des Mitgliedsbeitrages |
|
Rahmenvereinbarung zwischen Verein und der HSJ |



